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/ Aktienrechtseminar 2014: Aktuelle Fragen der Aktiengesellschaft

Das Recht der Aktiengesellschaft unterliegt aktuell verschiedenen einschneidenden Veränderungen, die sowohl aus der Tätigkeit des deutschen und des europäischen Gesetzgebers als auch aus der Spruchpraxis der Gerichte resultieren. Vier der wesentlichen Neuerungen möchten wir in den Fokus unseres Seminars stellen.
Der deutsche Gesetzgeber wird mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, dessen Entwurf nunmehr vorliegt, in weitem Umfang in die Wahlfreiheit bei der Besetzung des Aufsichtsrats, der gesetzlichen Vertretungsorgane und der ersten beiden Managementebenen eingreifen. Die praktischen Konsequenzen für die Unternehmen sollen näher erläutert und mit Ihnen diskutiert werden.


Gemäß dem „Siemens/Neubürger“-Urteil des LG München I ist Compliance-Verantwortung „Chefsache“ und zwingend dem Gesamtvorstand zugewiesen. Das Urteil des LG München I ist ein wichtiger Wegweiser für Vorstände, Aufsichtsräte und Rechtsabteilungen. Seine Kernaussagen sowie die Schlussfolgerungen für die Unternehmenspraxis möchten wir Ihnen darstellen.


Auf europäischer Ebene wird das Marktmissbrauchsrecht auf neue Füße gestellt. Kerngebiete wie das Insiderrecht, die Ad hoc-Publizität, das Verbot der Marktmanipulation und die Veröffentlichung von directors‘ dealings werden nicht mehr durch einzelstaatliche Gesetze wie das deutsche Wertpapierhandelsgesetz geregelt, sondern durch die direkt in allen Mitgliedstaaten anwendbaren Vorschriften der Marktmissbrauchsverordnung, die ebenfalls Gegenstand unseres Seminars sein wird.


Schließlich möchten wir auf die sog. FRoSTA-Entscheidung, mit der der BGH seine Rechtsprechung und mithin die gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an einen Rückzug einer AG vom Handel im regulierten Markt nachhaltig geändert hat, eingehen und die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Rechtsstellung der Aktionäre beleuchten.

 

Programm

 

16.15 Uhr Begrüßung

16.30 Uhr Praktische Konsequenzen aus der Umsetzung der zwingenden gesetzlichen Quotenregelung für Aufsichtsrat und Vorstand nach neuer Gesetzeslage

 

16.55 Uhr Das „Neubürger“-Urteil des LG München I – Analyse und Konsequenzen für die Unternehmenspraxis

 

17.20 Uhr Pause

 

17.30 Uhr Das neue Marktmissbrauchsrecht in der Europäischen Union

 

17.55 Uhr Die FRoSTA-Entscheidung des BGH – Auswirkungen auf die Praxis

 

18.20 Uhr Diskussion

 

18.30 Uhr Empfang

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Kontakt

Bei Rückfragen steht Ihnen Elsa Senn telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung. TELEFON +49 69 2648 5487 veranstaltungen@allenovery.com