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/ Neues Vergaberecht ante portas – Umsetzung des EU-Richtlinienpakets

Mit dem Kabinettsbeschluss im Frühjahr 2015 beginnt die heiße Phase der Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien. Schon jetzt steht fest: Die Regelungsstruktur des deutschen Vergaberechts wird sich tiefgreifend ändern. Kein Praktiker kommt darum herum, sich frühzeitig mit dem neuen Normengerüst auseinanderzusetzen. Wir wollen die Konturen des künftigen deutschen Vergaberechts erläutern und mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns, dazu mit Prof. Dr. Martin Burgi (München) einen ausgewiesenen Experten des deutschen und europäischen Vergaberechts gewonnen zu haben.

Mit der Umsetzung der EU-Richtlinien wird sich die bekannte Systematik des deutschen Vergaberechts grundlegend verändern: Wesentliche Regelungen zum Anwendungsbereich, zum Verfahren, zu Eignungs- und Zuschlagskriterien werden auf der Ebene des Gesetzes (im GWB) geregelt werden; die materiellen Vorschriften für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen werden in eine neue Vergabeverordnung aufgenommen. VOL/A und VOF wird es nicht mehr geben, allein die VOB/A bleibt - in veränderter Form – für die Vergabe von Bauaufträgen erhalten. All dies ist mit inhaltlichen Neuregelungen verbunden: Das Ziel ist Vereinfachung und Modernisierung; gleichzeitig wird es der neue europarechtliche Rahmen aber auch ermöglichen, das Vergaberecht stärker zur Unterstützung strategischer Ziele zu nutzen.

Wir wollen Ihnen nicht nur einmal mehr die neuen Richtlinien erläutern, sondern die sich abzeichnende  neue Regelungsstruktur im deutschen Recht vorstellen und diskutieren, welche Herausforderungen sich daraus für öffentliche Auftraggeber und Bieter ergeben.

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Bei Rückfragen steht Ihnen Elsa Senn telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung. TELEFON +49 69 2648 5487 veranstaltungen@allenovery.com